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SUMMARY:Geschichte ganz nah – kostenlose Mitglieder-Führungen im Stadtmuseum Paderborn
DESCRIPTION:Der Altertumsverein bietet im Stadtmuseum öffentliche Führungen zur Stadtgeschichte an. Die Führung leitet Marten Wibbe (Universität Paderborn). Im Mittelpunkt steht die Dauerausstellung mit ihren Exponaten\, die einen facettenreichen Einblick in die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner gibt. Mit dem Kreuzgang des Klosters Abdinghof kann ein bauhistorisches Zeugnis aus dem Mittelalter besichtigt werden. \nTreffpunkt: 11.30 Uhr Stadtmuseum am Abdinghof\, Zugang zwischen Abdinghofkirche und Baustelle\nKosten: 5 Euro: (Kinder und Jugendliche sowie Mitglieder des Altertumsvereins sind frei)\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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SUMMARY:Schlossführung
DESCRIPTION:Gehen Sie mit uns auf Zeitreise:  Das Residenzschloss der Fürstbischöfe von Paderborn steht im Mittelpunkt der öffentlichen Führung\, die Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens anbietet. \n\nDie Führung wird an den Sonntagen angeboten und gibt Einblick in die historischen Räume des Schlosses und das Leben am Hof der Fürstbischöfe. Termine: 11.Oktober 2026: Schlossführung\, 25. Oktober 2026: Altstadtführung\, 22. November 2026: Schlossführung\, 13. Dezember 2026: Schlossführung\, 27. Dezember 2026: Schlossführung.\nDas Residenzschloss der Fürstbischöfe von Paderborn steht im Mittelpunkt der öffentlichen Führung\, die der Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens anbietet. Die Führung gibt Einblick in die historischen Räume des Schlosses und das Leben am Hof der Fürstbischöfe. An einem Termin wird Alt Neuhaus besichtigt. Der historische Ortskern von Neuhaus rund um den Kirchplatz steht im Mittelpunkt dieser Führung. Mit den Fachwerkhäusern und ihren Bewohnern verbinden sich zahlreiche Geschichten\, die den Alltag in der alten Residenzstadt wieder lebendig werden lassen. \n\n\nTreffpunkt für die Führungen ist jeweils um 14.30 Uhr im Schlossinnenhof. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person und ist für Kinder\, Jugendliche und Mitglieder des Altertumsvereins kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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SUMMARY:Verleihung - Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis
DESCRIPTION:Der Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis 2026 für Arbeiten junger Historiker*innen zur Geschichte Ost- und Südwestfalens wird auf Beschluss des Preisgerichtes vom 14. März 2026 verliehen an Herrn Dr. Markus Lauert für seine Dissertation „Ereignisbildung und Geschichtsschreibung. Matthäus Merians Theatrum Europaeum im Dreißigjährigen Krieg“. \nPreisverleihung: Sonntag\, 8. November 2026\, 16 Uhr \n\nAnmeldungen bis Sonntag\, 1. November\, schriftlich oder telefonisch nur bei der Vereinsgeschäftsstelle\, Pontanusstr. 55 (Stadt- und Kreisarchiv)\, 33102 Paderborn\, Tel.: 05251/88-11598|            E-Mail: geschaeftsfuehrer@altertumsverein-paderborn.de. \n  \n 
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SUMMARY:Geschichte ganz nah – kostenlose Mitglieder-Führungen im Stadtmuseum Paderborn
DESCRIPTION:Der Altertumsverein bietet im Stadtmuseum öffentliche Führungen zur Stadtgeschichte an. Die Führung leitet Marten Wibbe (Universität Paderborn). Im Mittelpunkt steht die Dauerausstellung mit ihren Exponaten\, die einen facettenreichen Einblick in die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner gibt. Mit dem Kreuzgang des Klosters Abdinghof kann ein bauhistorisches Zeugnis aus dem Mittelalter besichtigt werden. \nTreffpunkt: 11.30 Uhr Stadtmuseum am Abdinghof\, Zugang zwischen Abdinghofkirche und Baustelle\nKosten: 5 Euro: (Kinder und Jugendliche sowie Mitglieder des Altertumsvereins sind frei)\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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SUMMARY:Vortrag - Der „edle Tod“ und seine Folgen. Zum Verhältnis von Heiligkeit und Gewalt im 13. Jahrhundert
DESCRIPTION:Wann wird ein gewaltsamer Tod zum „edlen Tod“ und wie kann aus einem Getöteten ein Heiliger werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Vortrag von Prof. Dr. Claudia Garnier (Vechta) am Dienstag\, 17. November 2026\, um 20 Uhr im LWL-Museum in der Kaiserpfalz\, Am Ikenberg 1 in Paderborn. \n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\nHeiligkeit und Gewalt stehen seit den Anfängen des Christentums in einem spannungsreichen Verhältnis. Lange Zeit galt das Martyrium\, der Tod für den Glauben\, als ein besonderer Weg zur Heiligkeit. Doch im hohen Mittelalter veränderte sich der Blick auf diese Verbindung. Mit der fortschreitenden Christianisierung Europas verlor das Sterben für den Glauben als Grundlage eines Heiligenkults an Gewicht. Gleichzeitig entwickelte die päpstliche Kurie strenge Kanonisationsverfahren\, mit denen Heiligsprechungen geprüft\, geregelt und zunehmend an feste Voraussetzungen gebunden wurden. \n\n\nWie aber ließ sich unter diesen neuen Bedingungen weiterhin mit dem Bild eines „edlen Todes“ argumentieren? Prof. Dr. Claudia Garnier richtet den Blick exemplarisch auf Engelbert I. von Berg\, den Kölner Erzbischof\, der im November 1225 erschlagen wurde. Sein gewaltsamer Tod wurde rasch zum Gegenstand intensiver Verehrungs- und Kanonisationsbemühungen. Gerade darin zeigt sich\, wie Deutungen von Gewalt entstehen: nicht allein im Augenblick des Geschehens\, sondern auch in den Erzählungen\, Erinnerungen und Interessen\, die sich daran anschließen.\nDer Vortrag beleuchtet\, wie das Verhältnis von Heiligkeit und Gewalt im 13. Jahrhundert neu ausgehandelt wurde und welche Rolle dies für das religiöse und politische Selbstverständnis der Kölner Kirche spielte. Zugleich eröffnet er einen Blick auf die Mechanismen mittelalterlicher Erinnerungskultur.\n\n\nBildzeilen: Caesarius von Heisterbach (Quelle: Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf\, Ms. C 27\, fol. 1r.)| Bischof Engelbert – Statue (Eichenholz) aus dem Zisterzienserinnenkloster Gevelsberg (um 1235) (Quelle: Märkisches Museum Witten\, ohne Inv.-Nr.)\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nInfos zur Veranstaltung:  Dienstag\, 17. November 2026\, 20.00 U1hr\,  Kaiserpfalz\, Am Ikenberg 1\, 33098 Paderborn
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SUMMARY:Führung durch Alt-Neuhaus
DESCRIPTION:Gehen Sie mit uns auf Zeitreise:  Das Residenzschloss der Fürstbischöfe von Paderborn steht im Mittelpunkt der öffentlichen Führung\, die Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens anbietet. \n\nDie Führung wird an den Sonntagen angeboten und gibt Einblick in die historischen Räume des Schlosses und das Leben am Hof der Fürstbischöfe. Termine: Altstadtführung\, 22. November 2026: Schlossführung\, 13. Dezember 2026: Schlossführung\, 27. Dezember 2026: Schlossführung.\nDas Residenzschloss der Fürstbischöfe von Paderborn steht im Mittelpunkt der öffentlichen Führung\, die der Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens anbietet. An diesem Termin wird Alt Neuhaus besichtigt. Der historische Ortskern von Neuhaus rund um den Kirchplatz steht im Mittelpunkt dieser Führung. Mit den Fachwerkhäusern und ihren Bewohnern verbinden sich zahlreiche Geschichten\, die den Alltag in der alten Residenzstadt wieder lebendig werden lassen. \n\n\nTreffpunkt für die Führungen ist jeweils um 14.30 Uhr im Schlossinnenhof. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person und ist für Kinder\, Jugendliche und Mitglieder des Altertumsvereins kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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DESCRIPTION:Im Mittelpunkt steht die Dauerausstellung mit ihren Exponaten\, die einen facettenreichen Einblick in die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner gibt. Mit dem Kreuzgang des Klosters Abdinghof kann ein bauhistorisches Zeugnis aus dem Mittelalter besichtigt werden \n  \nTreffpunkt: 11.30 Uhr Stadtmuseum am Abdinghof\, Zugang zwischen Abdinghofkirche und Baustelle\nKosten: 5 Euro: (Kinder und Jugendliche sowie Mitglieder des Altertumsvereins sind frei)\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \n 
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SUMMARY:Schlossführung - kostenlos für Vereinsmitgieder
DESCRIPTION:Gehen Sie mit uns auf Zeitreise:  Das Residenzschloss der Fürstbischöfe von Paderborn steht im Mittelpunkt der öffentlichen Führung\, die Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens anbietet. \n\nDie Führung wird an den Sonntagen angeboten und gibt Einblick in die historischen Räume des Schlosses und das Leben am Hof der Fürstbischöfe. Termine: Schlossführung\, 13. Dezember 2026: Schlossführung\, 27. Dezember 2026: Schlossführung.\nDas Residenzschloss der Fürstbischöfe von Paderborn steht im Mittelpunkt der öffentlichen Führung\, die der Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens anbietet. Die Führung gibt Einblick in die historischen Räume des Schlosses und das Leben am Hof der Fürstbischöfe. An einem Termin wird Alt Neuhaus besichtigt. Der historische Ortskern von Neuhaus rund um den Kirchplatz steht im Mittelpunkt dieser Führung. Mit den Fachwerkhäusern und ihren Bewohnern verbinden sich zahlreiche Geschichten\, die den Alltag in der alten Residenzstadt wieder lebendig werden lassen. \n\n\nTreffpunkt für die Führungen ist jeweils um 14.30 Uhr im Schlossinnenhof. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person und ist für Kinder\, Jugendliche und Mitglieder des Altertumsvereins kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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DESCRIPTION:Gehen Sie mit uns auf Zeitreise:  Das Residenzschloss der Fürstbischöfe von Paderborn steht im Mittelpunkt der öffentlichen Führung\, die Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens anbietet. \n\nDie Führung wird an den Sonntagen angeboten und gibt Einblick in die historischen Räume des Schlosses und das Leben am Hof der Fürstbischöfe. \nDas Residenzschloss der Fürstbischöfe von Paderborn steht im Mittelpunkt der öffentlichen Führung\, die der Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens anbietet. Die Führung gibt Einblick in die historischen Räume des Schlosses und das Leben am Hof der Fürstbischöfe. An einem Termin wird Alt Neuhaus besichtigt. Der historische Ortskern von Neuhaus rund um den Kirchplatz steht im Mittelpunkt dieser Führung. Mit den Fachwerkhäusern und ihren Bewohnern verbinden sich zahlreiche Geschichten\, die den Alltag in der alten Residenzstadt wieder lebendig werden lassen. \n\n\nTreffpunkt für die Führungen ist jeweils um 14.30 Uhr im Schlossinnenhof. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person und ist für Kinder\, Jugendliche und Mitglieder des Altertumsvereins kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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SUMMARY:Vortrag zur Archäologie - Das Leben in Ostwestfalen in den Jahrhunderten nach der römischen Invasion
DESCRIPTION:Was blieb von der kurzen Zeit\, in der römische Truppen bis nach Ostwestfalen vordrangen? Und wie lebten die Menschen zwischen Weser und Lippe in den Jahrhunderten danach? .Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags am Dienstag\, 16. Februar 2027\, um 20 Uhr im LWL-Museum in der Kaiserpfalz.\nUnter dem Titel „Das Leben in Ostwestfalen in den Jahrhunderten nach der römischen Invasion“ berichtet Dr. Sven Spiong\, Leiter der LWL-Archäologie für Westfalen\, Außenstelle Bielefeld\, über aktuelle Forschungen und Grabungen in der Region. Der Vortrag zeigt\, wie aus archäologischen Befunden ein Bild von Alltag\, Siedlungswesen und möglichen Begegnungen zwischen Einheimischen und Römern entsteht. \n\n\n		\n		\n			\n				\n			\n				\n				Jede Menge Holz: Bergung von Konstruktionshölzern aus der Brunnengrube (Foto: EggensteinExca/Sven Knippschild).\n				\n			\n				\n			\n				\n				Frisch geborgen: Aus der alten Kulturschicht stammt dieser Beschlag mit Öse von einem römischen Militärgürtel aus dem 4./5. Jahrhundert n. Chr. (Foto: EggensteinExca/Sven Knippschild).\n				\n			\n				\n			\n				\n				Nicht reintrEin Gott im Sand: Die Gemme mit der Ritzung des römischen Gottes Merkur war ursprünglich an einem Fingerring befestigt (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/Andreas Madziala).eten!: Dieses knapp 20 cm lange römische Messer wurde mit der Spitze nach oben weisend in einer kleinen Grube unter dem Fußboden eines Grubenhauses aufgefunden (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/Andreas Madziala).\n				\n			\n				\n			\n				\n				Nicht reintreten!: Dieses knapp 20 cm lange römische Messer wurde mit der Spitze nach oben weisend in einer kleinen Grube unter dem Fußboden eines Grubenhauses aufgefunden (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/Andreas Madziala).\n				\n		\n\nNeue archäologische Untersuchungen in Delbrück-Bentfeld\, Bielefeld und Rödinghausen eröffnen einen anschaulichen Blick auf das Leben der Menschen in den ersten fünf Jahrhunderten nach Christus. Pfostenlöcher\, Gruben\, Keramikscherben und Münzen wirken auf den ersten Blick unscheinbar. Für die Archäologie sind sie jedoch Spuren ehemaliger Häuser\, Höfe und Siedlungen – und damit Zeugnisse eines Alltags\, der sonst kaum überliefert ist. Besonders aufschlussreich sind die Arbeiten in Delbrück-Bentfeld. Dort untersuchten Fachleute 2024 und 2025 eine Siedlungs- und Bestattungslandschaft aus der Kaiser- und Völkerwanderungszeit. Der Fundplatz liegt nur rund anderthalb Kilometer vom Römerlager Anreppen entfernt. Die Funde bieten damit eine seltene Möglichkeit\, das Umfeld des römischen Militärlagers zu erforschen und nach möglichen Kontakten zwischen einheimischen Bauern und römischen Soldaten zu fragen. \nAuch in Rödinghausen-Schwenningdorf haben Ausgrabungen eine rund 2.000 Jahre alte Siedlung sichtbar gemacht.\n\nDie Untersuchungen geben nicht nur Auskunft über Bauweisen und Siedlungsstrukturen. Sie werfen auch die größere Frage auf\, wie nachhaltig die römischen Feldzüge und das nahegelegene Römerlager Anreppen die Region geprägt haben. Gab es Handel\, Austausch oder Begegnungen über den Limes hinweg? Welche römischen Gegenstände gelangten in die einheimischen Siedlungen – und welche Spuren haben diese Kontakte in Ostwestfalen hinterlassen?\n\nDr. Sven Spiong nimmt die Besucherinnen und Besucher mit in eine Landschaft\, die vor knapp 2.000 Jahren keineswegs am Rand der Geschichte lag.\nWeitere Infos: https://www.lwl-archaeologie.de/de/blog/uberraschungen-am-laufenden-band-brandgrab-und-brunnen-aus-der-volkerwanderungszeit-in-delbruck-bentfeld/\n\nInfos zur Veranstaltung: \n\n\n\n Mittwoch\, 1. Juli 2026\, 17.00 U1hr\n LWL-Museum in der Kaiserpfalz\, Am Ikenberg\, 33098 Paderborn\nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Zeitreise in Rheine und Bentlage - Gemeinsamer Ausflug
DESCRIPTION:Die Tagesexkursion führt uns im Frühjahr 2027 nach Rheine. Angelika Pries ist Gästeführerin der Stadt Rheine und in Kloster Bentlage\, Mitglied der AV Abteilung Münster und im Verein Historische Altstadt Rheine e.V. als wissenschaftliche Begleitung tätig. Einigen Mitgliedern ist sie bereits als Mitreisende bei den Sommerstudienfahrten bekannt. Frau Pries wird die Gruppe aus Paderborn durch den Tag begleiten und spannende Einblicke in die Historie Rheines und Bentlages aber auch in bürgerschaftliches Engagement gewähren. Für die Rettung des Mauerhauses gab es bisher den „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ sowie die „Silberne Halbkugel“ als Deutschen Preis für Denkmalschutz 2026. Zuvor wurde der betreuende Verein Historische Altstadt Rheine e. V. bereits mit dem 1. Platz beim Heimatpreis der Stadt Rheine ausgezeichnet. \nDer Marktplatz von Rheine (Quelle: Wikivoyage/Tubantia) \n2027 feiert Rheine mit einem gewissen Stolz das Jubiläum „700 Jahre Stadtrechte“. Der Fürstbischof von Münster wollte mit der Stadtgründung 1327 ein Gegengewicht zur villa Reni schaffen\, einem ehemals karolingischen Besitz\, der seit einer Schenkung im Jahre 838 im Eigentum des Benediktinerinnenstiftes von Herford war. Die kleine umfriedete Stadt des 14. Jahrhunderts hat heute 80.000 Einwohner. Sie entwickelte sich durch die inzwischen verschwundene Textilindustrie\, durch die ehemalige Stationierung der Bundeswehr und bis heute durch viele mittelständische Betriebe wie dem Tiefkühlkonzern Apetito. Größter Arbeitgeber ist die Mathias-Stiftung mit dem Krankenhaus und ihren verwandten Sozialeinrichtungen. \nVon der Geschichte der westfälischen Kleinstadt finden sich noch viele Spuren. Trotz eines Stadtbrandes von 1647\, trotz einigen Zerstörungen im 2. Weltkrieg und einer teilweise zu wenig respektvollen Stadtsanierung in den 1970er Jahren bilden Marktplatz und die spätgotische Hallenkirche ein stimmiges Ensemble. Der Jugendstilgiebel von 1913\, mit dem ein jüdischer Metzger sein Haus schmückte\, setzt am Markt einen besonderen Akzent. Ein wiederhergestellter kleiner jüdischer Freidhof jenseits der Stadtmauer erinnert an diesen Teil der Stadtgeschichte. \nDer Falkenhof im Norden der Altstadt\, dessen Geschichte auf die villa Reni zurückzuführen ist\, später Adelssitz und heute Museum steht mit seiner restaurierten Renaissance-Decke in Kontrast zu dem am südlichen Rand an der Münstermauer gelegenen Weberhaus MM27 von 1580. Es wurde vollständig entkernt\, restauriert und 2024 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In diesem Mauerhaus versteckt sich eine Viehrampe von 1870 und das einzige zugängliche Stück der Stadtmauer von 1320\, das bei einer Hauserkundung angefasst werden darf. \nEtwa zwei Kilometer nördlich gründete an der Stelle einer Eigenkirche von 1022 der aus Belgien stammende Kreuzherrenorden 1437 ein Kloster\, 1803 bis 1978 der Sitz einer adeligen Familie\, heute städtisches Museum. Dieses beherbergt mit den sog. Schädelschreinen zwei große Reliquienaltäre von 1500\, die als kunsthistorische Zeugnisse von europäischem Rang eingestuft werden und als besondere Exponate 1999/2000 Teil der großen Pariser Reliquien-Ausstellung „La mort n‘en saura rien“ waren. Die Klosteranlage\, die allerdings ihre Kirche verloren hat\, wurde nach dem Erwerb durch die Stadt vom renommierten Architekturbüro Ellermann/ Pfeiffer (Lüdinghausen) restauriert und diente für dieses als Referenzobjekt bei der erfolgreichen Bewerbung um den Auftrag für das Klostermuseum Dalheim. \nDer Tag wird sich in eine Klosterführung am Vormittag\, anschließendem Mittagessen\, danach einer Führung in der Altstadt in Rheine und im sanierten Mauerhaus gliedern. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken fährt die Gruppe mit dem Bus zurück nach Paderborn. \n\nZum Programm \nFührungen: Angelika Pries  Organisatorische Leitung: Marianne Moser; Heiner Duppelfeld \n Wir fahren mit dem Busunternehmen Wächter aus Grundsteinheim. \nAbfahrt: 09:00 Uhr am Maspernplatz; Rückkehr: ca. 18:30 Uhr \nAnmeldungen\, schriftlich oder telefonisch\, nur bei der Vereinsgeschäftsstelle\, Pontanusstr. 55 (Stadt- und Kreisarchiv)\, 33102 Paderborn\, Tel.: 05251/88-11598. Teilnahmegebühr (enthält\, Busfahrt\, Führungen und Eintritte): 33 Euro für Mitglieder\, 37 Euro für Nichtmitglieder (gegen Abbuchung). \nDie Kosten für das Mittagessen und Kaffeetrinken sind selbst zu tragen. \n 
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