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SUMMARY:Mitgliederversammlung in Warburg
DESCRIPTION:Die Mitgliederversammlung des Paderborner Altertumsvereins findet  am 11. Juli in der alten Hansestadt Warburg statt. \n\n\n\n\n\n\n\n\nAb 11.15 Uhr beginnt dann das öffentliche Programm mit interessanten Einblicken in die regionale Geschichte. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem kostenlosen Kulturtag eingeladen.\n\n\nProgramm für Mitglieder: 10.00 – 11.00 Uhr  \n\nBegrüßung: Vereinsdirektor Dr. Andreas Neuwöhner\nGrußworte durch einen  Vertreter der Stadt Warburg\nGenehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung\nBericht des Vereinsdirektors\nBericht des Schatzmeisters\nBericht der Kassenprüfer\n Entlastung des Vorstands\nVerschiedenes\n\n\n\n\n\n\nÖffentliches Programm:\n– 11:00 Uhr: Kaffeepause\n– 11:15 Uhr Heimatgeschichtlicher Vortrag\n– 12:00 Uhr: Führung durch das Museum im Stern durch Archiv- und Museumsleiter Dr. Alexander Schwerdtfeger-Klaus\n– 13.00-14.30 Uhr  Gemeinsames Mittagessen in einem Warburger Restaurant (auf eigene Kosten)\n– 14.30-16.00 Uhr  Besuch der Holsterburg bei Warburg\nWir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung!\n\nAnmeldungen bis Donnerstag\, 9. Juli 2025\, schriftlich oder telefonisch nur bei der Vereinsgeschäftsstelle\, Pontanusstr. 55 (Stadt- und Kreisarchiv)\, 33102 Paderborn\, Tel.: 05251/88-11598. Essen auf eigene Rechnung\, Keine Teilnahmegebühr
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SUMMARY:Zeitreise mit dem Altertumsverein - Tagesexkursion nach Nordhessen
DESCRIPTION:Führungen: Heiner Duppelfeld\, Organisatorische Leitung: Marianne Moser \n Wir fahren mit dem Busunternehmen Wächter aus Grundsteinheim. \n\nAbfahrt: 7.50 Uhr am Maspernplatz; 8.00 Uhr Hauptbahnhof -> Bussteig am Arbeitsamt \nProgrammpunkte: \n\nBesuch von Helmarshausen und der Krukenburg an der unteren Diemel\nBesichtigung der Hugenottenstadt Bad Karlshafen an der Weser\nBesichtigung der ehemaligen romanischen Kirche Lippoldsberg an der Oberweser\n\nHelmarshausen wird 994 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und zählt damit zu den ältesten Städten in Nordhessen. Bereits 997 war innerhalb des Ortes ein reichsunmittelbares Benediktinerkloster gegründet und von Otto III. mit zahlreichen Privilegien ausgestattet worden. Bekannt war es für seine bedeutende Kunstwerkstatt\, in deren Scriptorium viele Buchmalereien hergestellt wurden. Am bekanntesten ist das Evangeliar Heinrich des Löwen aus dem 12. Jahrhundert. Das Original wird heute in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel aufbewahrt\, Faksimile-Seiten können in der Stadtkirche und im Stadtmuseum von Helmarshausen gesehen werden. Von dem in der Reformationszeit aufgelösten Kloster existieren heute noch einige wenige Gebäude. Der Ortskern wird von etlichen Fachwerkhäusern aus dem 16.-18. Jahrhundert geprägt. \nEng verbunden mit der Geschichte des Ortes und des Klosters ist die Krukenburg\, die ab 1222 oberhalb des Ortes erbaut wurde. Sie gehört mit der Sababurg und der Trendelburg zum Trio der nordhessischen Burgen im Einzugsbereich des Reinhardswaldes. Aufgrund von Streitigkeiten zwischen den Bistümern Köln\, Paderborn und Trier wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit dem Bau dieser klassischen Burganlage begonnen\, deren Reste noch heute gut erkennbar sind. Inmitten der Burganlage befindet sich als ältestes Bauwerk eine frühe romanische Taufkirche\, deren Bau dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem  folgte. Die Johannes dem Täufer geweihte Kirche ist baugeschichtlich von überregionaler Bedeutung mit Alleinstellungs-merkmalen. Im Rahmen der Exkursion werden sowohl der Ort Helmarshausen als auch die Krukenburg besichtigt. \nIm Anschluss an den Besuch in Helmarshausen geht es in die Hugenottenstadt Bad Karlshafen. Der nordhessische\, direkt an der Weser gelegene Kurort Bad Karlshafen besticht durch einzigartige weiße Häuser-Karrees aus der Barockzeit\, das eindrucks-volle historische Rathaus und den Barockhafen mit Schleuse. \nGegründet wurde der Ort 1699 von Landgraf Karl von Hessen-Kassel als Exulantenstadt zur Ansiedlung von Hugenotten\, protestantischen Glaubensflüchtlingen\, aus Frankreich. Landgraf Karl ordnete den Aufbau einer neuen Fabrik- und Handelsstadt an. Im Zusammenhang mit den Plänen\, den Landgraf-Carl-Kanal zu graben\, wollte der Landgraf die Zölle von Hannoversch Münden umgehen und von hier aus eine neue Wasserstraße bis in seine Residenzstadt Kassel bauen lassen. Die Pläne konnten jedoch nur teilweise realisiert werden. Die von seinem Ingenieur und Baumeister Friedrich Conradi im Stil des Weserbarocks geplante Stadtanlage mit ihren symmetrisch angelegten Straßenzügen ist in weiten Teilen eindrucksvoll erhalten. 1704 wurde das Invalidenhaus errichtet. Es diente bis 1918 der lebenslangen Unterbringung und Versorgung invalider hessischer Soldaten und ihrer Familien. Der Hauptbau ist jedoch das direkt am historischen Hafenbecken gelegene ehemalige Pack- und Lagerhaus\, das heutige Rathaus. Erbaut wurde es 1715-1718 und diente dem Landgrafen bei Besuchen als repräsentative Unterkunft. 1730 entdeckte der hugenottische Apotheker Jacques Galland Solequellen\, die Grundlage für den heutigen Kurort. \nDie Stadtanlage und das 1989 in einer ehemaligen Zigarrenfabrik gegründete Deutsche Hugenottenmuseum Bad Karlshafen vermitteln einen eindrucksvollen Überblick über die Geschichte der Hugenotten in Frankreich und Deutschland. Nach dem Mittagessen in Bad Karlshafen ist zum Abschluss der Exkursion noch ein Besuch des ehemaligen hochromanischen Klosters Lippoldsberg an der Oberweser vorgesehen. \nAn der Mündung der Schwülme in die Weser befand sich schon in frühchristlicher Zeit eine Furt durch den Fluss\, an der auch eine kleine Siedlung lag. In der Mitte des 11. Jahrhunderts ließ der Mainzer Erzbischof Lippold I. eine kleine Kapelle errichten\, aus der das spätere Benediktinerinnenkloster Lippoldsberg hervorging. Dieses wurde 1086 vom Mainzer Erzbischof Ruthard gegründet\, und bis 1093 erfolgte der Bau der Klosteranlage. Von 1142-1151 wurde unter Nutzung von Bruchsteinen die hochromanische Klosterkirche als kreuzförmige Pfeilerbasilika mit dreischiffigem Chor in einem Zug neu errichtet\, die bis heute fast unversehrt erhalten ist. Lediglich der nördliche Turmaufsatz der ehemals zweitürmigen Westfassade wurde nach der Zerstörung im 30-jährigen Krieg nicht wiedererrichtet. Im Zusammenhang mit der Reformation wurde das Kloster geschlossen\, und die Klosterkirche ging zur weiteren Nutzung vollständig in die evangelische Gemeinde über. Im 18. Jahrhundert wurde der Westflügel des ehemaligen Klosters zu einem Jagdschloss umgebaut\, und der Kirchturm erhielt die heutige barocke Haube. Im 19. Jahrhundert wurde die Klosterkirche restauriert\, die in dem Zusammenhang wiederhergestellte Gesamtausmalung des Kirchenraums wurde bei der Endrestaurierung der Kirche 1956 zugunsten der heutigen Steinsichtigkeit beseitigt. Im Zuge dieser Neugestaltung erhielt die Kirche auch ein neues Apsisfenster\, das Szenen aus der Apokalypse zeigt. \nEventuell erfolgt noch ein gemeinsames Kaffeetrinken. \nNach der Besichtigung der Kirche erfolgt die Rückfahrt nach Paderborn. \nDie Rückkehr ist um 19.00 Uhr geplant. \nAnmeldungen bis Montag\, 20. Juli 2026\, schriftlich oder telefonisch nur bei der Vereinsgeschäftsstelle\, Pontanusstr. 55 (Stadt- und Kreisarchiv)\, 33102 Paderborn\, Tel.: 05251/88-11598. Teilnahmegebühr 33 Euro für Mitglieder\, 35 Euro für Nichtmitglieder (gegen Abbuchung). Die Kosten für Mittagessen und Kaffeetrinken sind selbst zu tragen. \n\n		\n		\n			\n				\n			\n				\n				Klosterkirche Lippoldsberg (Quelle: Wikipedia)\n				\n			\n				\n			\n				\n				Bad Karlshafen in Hessen (Quelle: Wikipedia / ERWEH – CC BY-SA 2.0 de)\n				\n			\n				\n			\n				\n				Die Krukenburg bei Helmarshausen (Foto: Wikipedia/Magnus Mertens)\n				\n			\n				\n			\n				\n				Bildzeile: Heiner Duppelfeld und Marianne Moser begleiten die Gäste auf der Fahrt-\n				\n			\n		\n\n 
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SUMMARY:Geschichte ganz nah - kostenlose Mitglieder-Führungen im Stadtmuseum Paderborn
DESCRIPTION:25. Juli 2026 Führung im Stadtmuseum \nDer Altertumsverein bietet im Stadtmuseum öffentliche Führungen zur Stadtgeschichte an. Im Mittelpunkt steht die Dauerausstellung mit ihren Exponaten\, die einen facettenreichen Einblick in die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner gibt. Mit dem Kreuzgang des Klosters Abdinghof kann ein bauhistorisches Zeugnis aus dem Mittelalter besichtigt werden. Eine besondere Führung widmet sich der Frage\, was Paderborn und Kolonialgeschichte miteinander verbinden und welche Spuren der Kolonialismus hinterlassen hat. Dies wird in einem Stadtrundgang erkundet\, der im Stadtmuseum beginnt. \nTreffpunkt: 11.30 Uhr Stadtmuseum am Abdinghof\, Zugang zwischen Abdinghofkirche und Baustelle\nKosten: 5 Euro: (Kinder und Jugendliche sowie Mitglieder des Altertumsvereins sind frei)\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \n 
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SUMMARY:Sommerstudienfahrt - Prag und Nordböhmen entdecken und genießen.
DESCRIPTION:Im Jahr 2026 führt die Sommerstudienfahrt des Förderkreises Historische Museen in Paderborn-Schloß Neuhaus und des Altertumsverein Paderborn von Mittwoch\, 19. August bis Sonntag 23. August nach Tschechien. Die Fahrt wird von  der Archäologin Marianne Moser und Dr. Walter Mayer koordiniert und begleitet. \nDie Tschechische Republik setzt sich aus den historischen Ländern Böhmen\, Mähren und einem Teil von Schlesien zusammen. Obwohl es ein Nachbarland von Deutschland ist\, beschränken sich die Kenntnisse oft auf die Hauptstadt Prag\, die Bäderorte und das berühmte Pilsener Bier. \nDie Tschechische Republik wird im Reiseführer „unspektakulär schön“ betitelt. Es gibt keine sehr hohen Berge\, keine sehr tiefen Schluchten\, kaum sehr große Städte und keine Meeresküste[1]. Sie ist ein Binnenstaat\, der bis 1989 ein sowjetischer Satellitenstaat war und erst 1993 nach der friedlichen Teilung der Tschechoslowakei zu ihrem heutigen Staatsgebiet und amtlichen Namen kam. Seit 1999 ist sie Mitglied der Nato und seit 2004 der EU. \nHistorisch gesehen wechselten die Einflüsse verschiedener Kulturen häufig. In der Latène-Zeit war das Gebiet mit den keltischen Regionen in Süddeutschland verbunden. Erst im 6. Jahrhundert nach Christus wanderten Slawen nach Böhmen ein. Im 11. Jahrhundert gab es ein Königreich Böhmen unter den Premysliden\, einem tschechischen Herrscher Geschlecht. Durch geschickte Politik und Heiraten vergrößerten sie ihr Reich mit Teilen von Österreich und gelangten sogar kurzfristig an die Krone von Ungarn und Polen. \nLuxemburger kamen wiederum durch die Heirat von König Wenzels II. Tochter Elisabeth mit Johann von Luxemburg im 14. Jahrhundert an die Krone. 1306 wurde ihr Sohn\, Karl IV. in Prag geboren. Als römisch-deutscher Kaiser machte er die Stadt zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches und gründete 1348 dort die erste Universität Mitteleuropas. Er war ein geschickter Politiker\, Förderer der Wirtschaft\, Unterstützer der katholischen Kirche\, Kunstsammler und vieles mehr. Nach dem Aussterben der Linie kamen die Habsburger an die Macht und Böhmen wurde Teil ihres Reiches. Im 17. Jahrhundert wurde Pfalzgraf und Kurfürst Friedrich V. aus dem Hause Wittelsbach als Friedrich I. 1619 König von Böhmen und stellte sich gegen den katholischen Kaiser Ferdinand II. Die dadurch ausgelöste Schlacht „am weißen Berg“\, nahe Prag war die erste große militärische Auseinandersetzung des Dreißigjährigen Krieges. Auf Friedrichs Niederlage folgte 1620 der Verlust der Krone\, woraufhin der Spottname „Winterkönig“\, also nur für eine „Saison“\, entstand. \nAm Ende des 1. Weltkrieges führten starke Unabhängigkeitsbewegungen zur Gründung der Tschechoslowakischen Republik. Auch ihre Einwohner waren ein sehr buntes Volksgruppengemisch im Wesentlichen aus Tschechen\, Slowaken\, Deutschen\, Polen und Ukrainern. Am 1. Oktober 1938 marschierten deutsche Truppen in sudentendeutsche Gebiete mit den Städten Reichenberg\, Eger\, Aussig und Troppau ein. Die deutsche Schreckensherrschaft\, verbunden mit der Ermordung der jüdischen Bevölkerung\, hatte mit dem Einmarsch der Roten Armee 1945 ein Ende. Danach wurden etwa 3 Millionen Deutsche aus dem Land vertrieben. 1948 übernahm die kommunistische Partei KSC die Macht. 1968 wurden beim „Prager Frühling“ Reformbestrebungen gewaltsam unterbunden\, seit 1989 aber ist die Staatform eine parlamentarische Republik. Heute leben über 10 Millionen Einwohner im Land\, wobei die Tschechen die Mehrheit bilden. \n  \n\n		\n		\n			\n				\n			\n				\n				Karlsbrücke in Prag (Quelle: Wikipedia/ Diego Delso)\n\n\n				\n			\n				\n			\n				\n				Ansicht der siebenteiligen Anlage des Ringheiligtums Pömmelte. (Quelle: ©Himmelswege\, Christoph Kremtz)\n				\n			\n				\n			\n				\n				Überfahrt am Schreckenstein\, 1837 von A. Ludwig Richter (1803 – 1884). (Quelle: Wikipedia\, gemeinfrei)\n				\n			\n				\n			\n				\n				Rundgang durch das Judenviertel josefov in Prag. (Quelle: PRAG-TOUREN.DE)\n				\n			\n				\n			\n				\n				Der Berg Oybin mit Gaststätte (links) sowie Ruinen von Klosterkirche (Mitte) und Burg (rechts). (Quelle: Wikipedia\, Kora27\, CC BY-SA 4.0)\n				\n			\n		\n\nDie Reisegruppe wird ihren festen Standort in Teplice einnehmen\, einem Kurort an der Südabdachung des Erzgebirges. \nAuf dem Weg dort hin besichtigt sie das letzte bei den bisherigen Fahrten noch fehlende vorgeschichtliche Observatorium. In den Jahren zuvor sah sie bereits den Fundort der Himmelsscheibe von Nebra und die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage Goseck. Dies wird nun durch das Ringheiligtum Pömmelte im gleichnamigen Ortsteil der Stadt Barby in Sachsen-Anhalt ergänzt. Im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle erwartet die Gruppe dann das Original der Himmelsscheibe und eine Sonderausstellung zur mesolithischen Schamanin von Bad Dürrenberg. \nAusgehend vom Hotel in Teplice wird es am Dienstag und Mittwoch Fahrten nach Prag geben. Die „Goldene Stadt“\, das „böhmische Rom“ hat ihren Namen von einer Schwelle (praha) in der Moldau\, die als Furt diente. Im 9. Jahrhundert entstand der hradschin\, eine Burg westlich über dem Fluss. 920 wurde die Georgsbasilika gebaut und 925 der Veitsdom gestiftet. Nach 973 entstand auf dem Berg das erste Kloster Böhmens\, im 13. Jahrhundert existierten in Prag bereits über 50 Kirchen.[2]. \nAm Donnerstagvormittag geht es auf den Prager Burgberg. Führungspersonen erläutern in deutscher Sprache und zeigen Königspalast\, Veitsdom\, St. Georg\, das goldene Gässchen und die Burggärten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen widmen wir den Nachmittag dem jüdischen Viertel josefov. Durch die Reiseerzählungen des Kaufmanns Ibrahim Ibn Jakub weiß man\, dass 965 bereits ein jüdisches Viertel in Prag existierte. Über die Jahrhunderte wechselten Ausbreitung\, Duldung und Verfolgung. Letztere gipfelte in den perfiden Plänen der Nationalsozialisten. 1941 errichteten sie in Terezin/Theresienstadt ein Ghetto\, in dem 140.000 Menschen inhaftiert waren und dann zum Großteil weiter in Vernichtungslager deportiert wurden. \nWährend der Führung besichtigt die Gruppe mehrere Synagogen und den Alten jüdischen Friedhof (belegt vom 15. Jh. bis 1787)\, die verschiedene Neubauperioden überstanden hatten. Die Altneusynagoge ist ein gotischer Bau\, den zisterziensische Bauleute 1278 errichteten\, das jüdische Rathaus aus dem 16. Jahrhundert das einzige jüdische Rathaus außerhalb Israels. \nAm Freitag erhält die Gruppe vormittags eine Führung in der Altstadt staré mesto\, sieht u.a. die astronomische Aposteluhr und natürlich die Karlsbrücke. Peter Parler baute sie nach einem Hochwasser auf Geheiß Karls IV. 1357 neu. Bis zum Jahr 1836 stellte sie den einzigen Moldauübergang in Prag dar. Die 30 Statuen schmückten die steinerne Brücke erst nach und nach ab dem 17. Jahrhundert. \nDer Nachmittag steht zur freien Verfügung\, beispielsweise für weitere Besichtigungen\, Café-Besuche\, Einkaufserlebnisse oder einer Flussfahrt auf der Moldau. \nDer Samstag beginnt mit einer Führung in der Gedenkstätte Theresienstadt. Das Sammel- und Durchgangslager wurde in den 1940er Jahren von den Nationalsozialisten in der Garnisonsstadt Terezin eingerichtet und begann mit einem Gestapo- Gefängnis in der kleinen Festung. Im Lager sperrte man vor allem Alte\, 9000 Kinder\, Kriegsveteranen und später Juden aus Dänemark ein. Nach Protesten aus dem Ausland wurden Schaubesichtigungen mit dem Roten Kreuz veranstaltet um das Elend zu verschleiern\, und noch 1944 ein Propaganda-Film gedreht. Dänen konnten kurz vor Kriegsende nach Schweden gerettet werden\, 1200 Juden wurden von der Schweiz aufgenommen. Insgesamt überlebten nur etwa 4000 von 141.000 Menschen das Lager. \nEin Blick auf die Elbe hilft vielleicht\, auf der Weiterfahrt das Gesehene und Gehörte in Ruhe zu durchdenken. Die Burgruine Strekov/Schreckenstein liegt auf einem Felsen über dem Fluss und ist bekannt durch das Gemälde „Überfahrt am Schreckenstein“ von Ludwig Richter. Die 1319 von Johann von Luxemburg erbaute Burg wurde als Ruine schon von Goethe und Wagner gerne aufgesucht. Eine Stadterkundung in Teplice und eine Bierprobe mit Abendessen runden den Tag ab. \nAuf der Rückfahrt macht die Gruppe Station im Zittauer Gebirge. Ein „Gebirgsexpress“ bringt sie auf den Berg Oybin\, zur Ruine von Burg und Kloster\, einem kulturellen Höhepunkt in der Oberlausitz. Kaiser Karl IV. ließ im 14. Jahrhundert ein Coelestinerkloster errichten und verbrachte 1369 eine Nacht dort. In der Reformation verließen die Mönche Oybin. Die Anlage nahm in den folgenden Jahrhunderten durch Brände\, Bausteineraub und einen Felssturz Schaden. Dennoch wird es als „Kleinod der europäischen Geschichte und [ …..] einzigartiges Ensemble aus Natur und Architektur“ bezeichnet. Oybin. Die Anlage nahm in den folgenden Jahrhunderten durch Brände\, Bausteineraub und einen Felssturz Schaden. Dennoch wird es als „Kleinod der europäischen Geschichte und […..] einzigartiges Ensemble aus Natur und Architektur“ bezeichnet. \n\nAblauf der Reise  – Wie immer ohne Gewähr \nMittwoch 19.08.26 \n7.30 Uhr         Abfahrt vom Pohlweg in Paderborn in Höhe des Uni-Parkplatzes zwischen Vogelius- und Harsewinkelweg \nVormittags    Busfahrt mit Pause zum Ringheiligtum Pömmelte zwischen Magdeburg und Halle \nMittags            Buswürstchen \nNachmittags    Museumsbesuch in Halle \nAbends           Einchecken im Hotel „Prince de Ligne“ in Teplice mit gemeinsamen Abendessen \nDonnerstag 20.08.26 \n8.00 Uhr          Abfahrt ab Hotel\, Fahrt nach Prag \nVormittags      Führung auf dem Prager Burgberg \nMittags            gemeinsames Mittagessen \nNachmittags    Führung im Jüdischen Viertel \nAbends           zurück nach Teplice \nFreitag 21.08.26 \n8.00 Uhr          Abfahrt ab Hotel\, Fahrt nach Prag \nVormittags      Führung in der Altstadt \nMittags und nachmittags zur freien Verfügung \nAbschließend  zurück nach Teplice \nSamstag 22.08.26 \n8.15 Uhr          Abfahrt nach Terecin \nVormittags      Führung in der Gedenkstätte \nMittags            Imbiss in Strekov und Burgführung \nNachmittags    Stadtführung oder Rundfahrt in  Teplice \nAbends           gemeinsames Abendessen mit Bierverkostung \nSonntag 23.08.26 \n7.50 Uhr          Gepäckverladung \nVormittags      Fahrt zu Burg und Kloster Oybin mit Führung \nMittags            Essen vor Ort \nNachmittags    Rückfahrt \n20.30 Uhr Ankunft in Paderborn \nBuchungsinformationen: \nBitte denken Sie daran\, dass Sie einen gültigen Personalausweis mit sich führen müssen. Die männlichen Teilnehmer sollten an eine Kopfbedeckung denken. \nWir empfehlen eine private Reiserücktrittsversicherung\, gutes Schuhwerk und Sonnenschutz. Tschechische Kronen können an örtlichen Bankautomaten erworben werden\, dabei die Option „ohne Konversion“ wählen. Von Wechselstuben ist eher abzuraten. \nÜbernachtung im Einzelzimmer: 860\,00 € \nÜbernachtung im Doppelzimmer (Preis pro Person): 760\,00 € \n(Achtung: Keine Staffelung in diesem Jahr!) \nMindestteilnehmer: 31 \nBeachten Sie auch unsere Teilnahmebedingungen auf den letzten Seiten im Rundbrief. \nAnmeldungen nur schriftlich mit dem Anmeldeformular auf den letzten Seiten des Rundbriefes beim Altertumsverein\, Pontanusstr. 55 (Stadt- und Kreisarchiv)\, 33102 Paderborn\, bis Samstag\, 30. Mai 2026 \n[1] Michael Bussmann\, Gabriele Tröger\, Tschechien\, Erlangen 2023\, S. 12. \n[2] Erhard Gorys\, Tschechoslowakei\, Dum
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