Ausstellungsbesuch „Mit Schwert und Kreuz – Karl der Große – Sachsen und die Eresburg“

Im Jahr 772 eroberte Karl der Große die Festung der Sachsen auf dem Eresberg, dem heutigen Obermarsberg, und zerstörte die Irminsul, das Nationalheiligtum der Sachsen. Wenige Jahre später ließ er dort eine steinerne Basilika und das Benediktinerkloster errichten. Dieses Ereignis war der Startschuss für die Christianisierung und einen umfassenden Kulturwandel unserer Region. Dieser karolingische Siedlungsansatz entwickelte sich im 13. Jhd. zu einer Stadt. Weitere Infos zur Sonderausstellung finden Sie hier.
Samstag, 29. Oktober 2022, 14.00 Uhr (Selbstanreise)
Ort: Museum der Stadt Marsberg, Eresburgstraße 38 (ehemalige Schule), Eingang zur Ausstellung von hinten ins Gebäude
Führung: Museumsleiter Heinrich Duppelfeld
Eintritt: 5 Euro
Anschließend gemeinsames Kaffee trinken auf eigene Kosten.
Anmeldung telefonisch oder schriftlich bei der Vereinsgeschäftsstelle bis Freitag 21.10.2022.

Die Region zwischen Weser und Lippe ist reich an historischen Zeugnissen. Römer und Germanen, Sachsen und Franken hinterließen ihre Spuren und machten die Region zu einer geschichtsträchtigen Landschaft. Ferdinand von Fürstenberg, der gelehrte Fürstbischof von Paderborn und Münster, ging diesen Spuren nach und schrieb 1669 das Buch Monumenta Paderbornensia: Denkmale des Paderborner Landes. Hierin setzt Ferdinand 24 Orten, Landschaften und Ereignissen ein literarisches Denkmal und beschreibt ihre besondere Geschichte. Erinnerung sollte so dauerhaft gestiftet und eine „Fackel für die Ewigkeit“ entzündet werden.






Folter und Geständnis – Dr. Frank Sobiech erhält Auszeichnung für seine Habilitation.
von hoher Qualität sind ab dem 29. November im Residenzmuseum Schloß Neuhaus zu sehen. Sie stammen aus der Sammlung Fürstenberg und geben einen Einblick in die Ausstattung des Schlosses zur Zeit der Fürstbischöfe. Die Gemälde, frisch restauriert, werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Eine finanzielle Förderung des Landes NRW hat dies ermöglicht. Die Jagd war für die Residenz Neuhaus von zentraler Rolle. Die Jäger des Bischofs sorgten dafür, dass immer ausreichend Wildbrett für die fürstliche Tafel zur Verfügung stand. Darüber hinaus waren die Parforcejagden in der Senne ein gesellschaftliches Ereignis, das mit hohem Aufwand und zahlreichen Gästen begangen wurde.